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| FREIWILLIGE
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Der Ort Jeersdorf wurde bereits
in einer Urkunde des Staatsarchivs Schwerin aus dem Jahre 1290 erwähnt. In
dieser Urkunde vergab der Graf von Schwerin, der im Gebiet des Bistums Verden
reich begütert war, einen Hof in Jerstorpe (Jeersdorf) als Lehn. Im Mittelalter war sonst die Namensform Gersethorpe die meist gebräuchliche Bezeichnung. Der heutige Name Jeersdorf wurde im 16. Jahrhundert vorherrschend. Jeersdorf bestand ursprünglich aus 6 Vollhöfen und lag an dem von Ost nach West führenden Fern- und Handelsweg. Durch Teilungen entstanden Halbhöfe. Kötner siedelten nach und es wurde unterteilt in Neubauer und Anbauer. Die Häuserlisten mit den alten Namen sind heute noch vorhanden und werden im allgemeinen Sprachgebrauch weiterhin erwähnt (wie z. B. Mahnken [Wahlers], Jüns [Brunkhorst], Peets [Dittmer], Holschen [Rathjen], Dittmers [Gerken], Schauster [Gerken], Tieten [Deul], Nepes [Putze] und andere mehr. Bis zur Verwaltungs- und
Gebietsreform 1974 führte Jeersdorf ein eigenständiges Gemeindeleben.
Kirchlich gehört der Ort von alters her zum Kirchspiel Scheeßel. Im dörflichen Leben spielte
der Kriegerverein eine bedeutende Rolle, die nach dem 1. Weltkrieg noch verstärkt
wurde. Die Fahnenweihe 1922 und die Weihe des Denkmales 1924 für die Gefallenen
des 1. Weltkrieges waren Ereignisse, an denen die gesamte Jeersdorfer Bevölkerung
Anteil nahm. Dem Zeitgeist entsprach auch der Radfahrverein "Zur
Linde". Längst ist Jeersdorf kein reines Bauerndorf mehr. Es hat sich immer mehr zu einer Wohngemeinde entwickelt. Hier lässt es sich ausgezeichnet leben: ruhig, die Natur vor der Haustür und die Verkehrsverbindungen sind hervorragend. Idyllischer und von den Bürgern gern genutzter Treffpunkt ist der Grillplatz mit See am Mühlenweg. Als eine der schönsten Eichenalleen des Landkreises gilt die von Gehöftanlagen gesäumte Straße In'n Dörp.
Wo liegt eigentlich dieses Jeersdorf?
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lkl